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BLOG-Beitrag:

Mitarbeiter*innen motivieren – warum „Loben“ allein auf Dauer nicht funktioniert

Ausgangssituation:

Vielleicht lobst Du Dein Team bereits regelmäßig. Vielleicht organisierst Du Team-Events, gemeinsame Essen oder andere Aktivitäten, um eine positive Atmosphäre zu schaffen.

Und trotzdem stellst Du fest:

  • Die Energie sinkt.
  • Die Motivation lässt nach.
  • Die Eigeninitiative nimmt ab.
  • Manche Mitarbeitende machen nur noch Dienst nach Vorschrift.

Woran liegt das?

Oft nicht an mangelndem Engagement der Führungskraft, sondern an einem Missverständnis darüber, was Menschen langfristig wirklich motiviert.

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Warum Lob allein nicht ausreicht

Lob ist wichtig.

Jeder Mensch freut sich darüber, gesehen und anerkannt zu werden.

Doch Lob hat eine begrenzte Wirkung. Wir gewöhnen uns relativ schnell an positive Rückmeldungen. Was heute noch motivierend wirkt, wird morgen selbstverständlich.

Wenn alles ständig „großartig“, „fantastisch“ oder „hervorragend“ ist, verliert Lob an Bedeutung.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt:

Wird Lob nicht authentisch eingesetzt oder dient es lediglich als Einleitung für Kritik, verliert es seine Glaubwürdigkeit. Wer kennt nicht den Satz:

„Das hast Du wirklich gut gemacht, aber ...“

In diesem Moment bleibt häufig nur das „Aber“ hängen.

Der eigentliche Irrtum

Viele Führungskräfte versuchen, Motivation durch Lob, Prämien oder Team-Events zu erzeugen.

Doch Motivation entsteht nicht dauerhaft durch äußere Anreize. Menschen werden langfristig nicht durch Lob motiviert, sondern durch Sinn, Entwicklung, Mitgestaltung und echte Wertschätzung.

Sie möchten verstehen, warum ihre Arbeit wichtig ist. Sie möchten ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, eigene Ideen einbringen und als Mensch wahrgenommen werden.

Lob kann diesen Prozess unterstützen – ersetzen kann es ihn nicht.

Deshalb ist die entscheidende Frage nicht: „Wie motiviere ich meine Mitarbeiter*innen?“

Sondern vielmehr:

„Welche Rahmenbedingungen schaffe ich, damit Motivation entstehen kann?“

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Warum Team-Events nicht automatisch motivieren

Team-Events können wertvoll sein. Sie fördern Austausch, Begegnung und Gemeinschaft.


Problematisch wird es jedoch, wenn sie als Ersatz für echte Wertschätzung dienen sollen.

Menschen spüren sehr genau, ob ihre Bedürfnisse im Alltag wahrgenommen werden oder ob gelegentliche Veranstaltungen strukturelle Probleme überdecken sollen.

Fühlen sich Mitarbeitende beispielsweise nicht gehört, nicht ausreichend eingebunden oder dauerhaft überlastet, wird die gemeinsame Pizza am Abend daran wenig ändern. Im Gegenteil:

Manche empfinden solche Maßnahmen sogar als wenig glaubwürdig. Hinzu kommt, dass Menschen unterschiedlich sind.

Während die einen gemeinsame Aktivitäten genießen, benötigen andere mehr Rückzug und Ruhe. Gerade introvertierte oder hochsensible Menschen erleben Team-Events nicht zwangsläufig als Belohnung.

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Was Menschen wirklich motiviert:

1. Autonomie

2. Entwicklung 

3. Sinn

Eine Frage, die vieles verändern kann

Stelle in Deinem nächsten Mitarbeitergespräch einmal folgende Frage:

„Was hindert Dich aktuell daran, Deine beste Arbeit zu machen?“

Und dann höre zu. Wirklich. Ohne sofort zu erklären, zu bewerten oder Lösungen vorzugeben.

Allein das Gefühl, gehört zu werden, kann viel verändern.

Noch stärker wirkt es, wenn anschließend tatsächlich etwas geschieht. Denn nichts motiviert Menschen nachhaltiger als die Erfahrung:

„Meine Meinung zählt und bewirkt etwas.“

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Was Du konkret tun kannst

Gib spezifisches Feedback

Statt: „Gute Arbeit.“

Lieber: „Die Art, wie Du mit diesem schwierigen Kunden umgegangen bist, hat mich beeindruckt. Besonders Deine Ruhe und Deine Fähigkeit zuzuhören haben einen Unterschied gemacht.“

Schaffe mehr Eigenverantwortung

Frage häufiger:

„Wie würdest Du vorgehen?“

Statt sofort Lösungen vorzugeben.

Mache Wirkung sichtbar

Teile Erfolgsgeschichten.

Zeige Deinen Mitarbeitenden, welchen Unterschied ihre Arbeit für Kunden, Kolleg*innen oder das Unternehmen macht.

Zeige Ihnen welche welche Wirkkraft sie haben!

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Fazit

Menschen wollen nicht dauerhaft motiviert werden. Sie wollen ihre Stärken einsetzen, sich entwickeln, mitgestalten und einen Sinn in ihrer Arbeit erkennen.Echte Motivation entsteht dort, wo Menschen sich gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen. Lob kann dabei unterstützen.

Doch Sinn, Entwicklung, Mitgestaltung und echte Wertschätzung sind die Faktoren, die Motivation langfristig tragen.

Das ist Führung von Herz zu Herz.

Und genau dort entsteht nachhaltige Verbundenheit, Engagement und Freude an der Arbeit.

Möchtest Du diese Themen nicht nur verstehen, sondern konkret für Dich oder Dein Unternehmen lösen?

Gerne begleite ich Dich im Rahmen eines Coachings, einer Supervision oder einer Unternehmensberatung.

Ich freue mich auf Deine Kontaktaufnahme.

Herzlichst Angelika
☎  +49 160 5531055

Die Schwierigkeit besteht darin, dass uns diese Zusammenhänge meist nicht bewusst sind.

In meiner Arbeit mit dem Spiegelgesetz erlebe ich immer wieder, dass Konflikte häufig auf ungelöste innere Themen als auch auf Missverständnisse hinweisen. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet hierzu weitere Informationen:

Die Grundprinzipien des Spiegelgesetzes – Warum mein Coaching-Ansatz anders ist!

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